Dienstag, 1. Oktober 2019

Frida - das Hörnchen des Monats Oktober 2019

Eckdaten:
  • Name: Frida
  • Alter/Geburtstag: unbekannt
  • Geschlecht: weiblich
  • Farbschlag: natur
  • Gewicht: 104 g
  • Herkunft: Tierheim
  • Haltung: Innenhaltung
  • Wohnhaft in: Schweiz


Zu den Nussgebern:

Frida lebt bei Melanie und René und ist deren drittes Streifenhörnchen. Beide arbeiten Vollzeit, da jedoch immer einer der beiden zuhause ist, bekommt Frida fast täglich Auslauf. Noch ist nicht klar, ob sie einen der beiden lieber mag, dafür lebt die Dame noch nicht lange genug bei den beiden.



Das Leben zuvor:

Frida kommt aus dem Tierheim und wurde in der Gruppe 'Streifenhörnchen Vermittlung von Notfellchen' vorgestellt. Dort haben Melanie und René sie entdeckt, am 5.8.2018 holten sie die gestreifte Dame über Eva Gestreift zu sich.


Zur Voliere:
  • Höhe: 200 cm
  • Breite: 70 cm
  • Länge: 180 cm

Das Eigenheim von Frida hat René selbst gebaut, da er Schreiner ist. Gedauert hat das ganze drei Tage und hat ungefähr 200 bis 300 Franken (185 bis 275 Euro) verschlungen. Die Voliere besteht aus OSB-Platten und Maschendraht, als Einrichtung stehen der gestreiften Dame ein Baumstamm mit Höhle, Korkröhren, Äste, eine Buddelkiste mit Kokoserde, sowie verschiedene Kuschelmatten und drei Häuschen auf unterschiedlichen Höhen. Der Boden ist mit Hanfstreu ausgestattet, zum Nisten bevorzugt Frida Toilettenpapier.
Das Hanfstreu wird zwei mal im Jahr gewechselt, die Häuschen werden im Frühling gesäubert.


Frida genießt viel Freiraum bei ihren Nussgebern, sie besitzt ein eigenes Zimmer, in dem sie jederzeit Auslauf hat. Hier stehen ihr auch noch ein Katzenbaum, ein Kuschelbett, eine Korkröhre und ein paar Kuscheltiere zur Verfügung.
Für den größeren Auslauf darf Frida über den Flur auch in das Wohnzimmer, hier verbringt sie auch die meiste Zeit ihres Auslaufes.


Im Wohnzimmer steht außerdem noch ein großes Aquarium, unter dem Frida eine 'Ferienwohnung' besitzt und falls sie nicht dort chillen möchte, kann sie auch noch in ihrer eigenen Villa im Wohnzimmer rumtoben oder auf ihrem geliebten Chillturm mit den Herzkissen.



Speiseplan:

Melanie und René haben sich die Mühe gemacht und zu Beginn jede mögliche Saat einzeln bestellt, um herauszufinden, was Frida mag und was nicht. Das Ergebnis daraus ist eine Mischung ihres Futters. Es wird in Einzelsaaten bestellt und für sie zurecht gemischt. Das beinhaltet aktuell Baumsaaten, Buchweizen, Dari, Hagebuttenkerne, Hanf, Kardi, Leinsaat, Mariendistel, Melonenkerne, Nackthafer, Sonnenblumenkerne in XL gestreift und in weiß, sowie Wacholderbeere und Weißdorn.


An Nüssen bekommt die Hörnchendame täglich abwechselnd Baumnüsse, Erdnüsse, Haselnüsse, Pinienkerne und Kürbiskerne, mal von der Hand, mal aus dem Napf. An Obst und Gemüse mag sie Äpfel, Trauben, Cherrytomaten, Gurken, Blaubeeren, Erdbeeren, Karotten, Bananen und Johannisbeeren. Ihren Bedarf an Proteinen deckt Frida mit Mehlwürmern. Als Extra zum Knabbern hat sie einen Maiskolben und eine Sonnenblumenblüte

Der Napf wird täglich erneuert, während des Auslaufes bekommt Frida abwechselnd Obst und Gemüse zu futtern.


Charakter des Hörnchens:

Frida ist ein tollpatschiges Hörnchen. Sie kann auf dem Couchtisch gehen und rutscht dann einfach mal ab, weil sie zu nahe am Rand spazierte. Das passiert ihr auch auf dem Sofa oder ihren Häuschen.
Wenn die Dame mal ihre fünf Minuten hatte, ruht sie sich im Anschluss am liebsten auf ihren Herzkissen aus oder geht in ihre Ferienwohnung, um dort ein kleines Nickerchen zu machen. Ihr tägliches Ritual ist es, sich in ihrer Buddelkiste zu wälzen.


Als Frida zu den beiden zog, war sie sehr misstrauisch, bei schnellen Bewegungen bekamen Melanie und René dies auch zu spüren, denn sie zwickte sie in Hände und Füße. Demnach versuchten die beiden zu Beginn, so wenig wie möglich Hände und Füße zu bewegen, wenn Frida bei ihnen war. Seit ein paar Monaten gab es keine Angriffe mehr und Frida wirkt entspannter. Anfassen ist aber noch immer ein no go für das Hörnchen.


Frida hat kein Lieblingsspielzeug, aber ihre Lieblingsbeschäftigung ist definitiv das Chillen auf ihren Herzkissen im Wohnzimmer, dies ist auch ihr favorisierter Platz außerhalb der Voliere. In der Voliere liebt sie ihre Buddelkiste.



Der Staubwedel ist für Frida das personifizierte Böse! Diesen Vorteil nutzen Melanie und René, falls sie sich vor einem Angriff der Dame schützen müssen.


Krankenakte Streifenhörnchen:

Frida hat ein Leiden in der Wirbelsäule, welche an drei Punkten zusammen wächst. Dies kann, je nach Bewegung, Muskeln einklemmen und verursacht Schmerzen. Je nach Bedarf bekommt Frida Schmerzmittel, leider ist das ganze nicht heilbar.
Wenn Frida einen Schub hat, ruht sie sich etwas länger aus. Danach jedoch rennt sie herum, als wenn nichts gewesen wäre.
Der Besuch zur Diagnose beim Tierarzt lief zum Glück ruhig und entspannt ab und kostete rund 140 Franken (128 Euro).


Das Hörnchen im Frühling/Sommer:
 
Frida gehört nicht zu der zwitschernden Sorte Hörnchen. Im Sommer steht sie gegen 7.30 Uhr auf und geht gegen 16.30/17.30 Uhr wieder schlafen. Hin und wieder gönnt sie sich auch ein Mittagsschläfchen, Auslauf hat sie fast täglich.


Das Hörnchen im Herbst/Winter:
 
Frida ist eine wahre Bunkerkönigin! Sie bunkert gerne und sehr viel!

Letztes Jahr verbrachte sie ihren ersten Herbst bei Melanie und René, da war sie sehr am herbsteln und biss durchaus auch mal in den Fuß und ließ nicht mehr los. Am intensivsten reagierte sie, wenn die beiden an ihrem Zimmer vorbeiliefen. Dann sauste sie blitzschnell auf ihre Nussgeber zu und attackierte deren Füße. Zum Schutz benutzten die beiden einen Staubwedel, den sie schützend vor die Füße hielten, in den Frida stattdessen hinein biss.
Zu Beginn dieser heißen Phase hatten Fridas Nussgeber schon Angst, aber aus Respekt vor ihrer Aggression. Im Laufe der Zeit versuchten die beiden, ihr so wenig wie möglich Grund zum Angriff zu geben, diese Taktik zahlte sich aus, denn die Attacken ließen nach und es folgten keine Angriffe mehr.

Trotz ihrer Aggression durfte Frida ihre volle Zeit an Auslauf nutzen. Die Voliere wurde dann gereinigt, wenn sie schlief. An ihren Wach- und Schlafrhythmus hat sich, trotz Herbst und Winter, nichts geändert.


Amüsantes rund ums Hörnchen:

  • Wie Frida zu ihrem Namen kam, ist unbekannt, Melanie und René haben ihn so übernommen
  • Fridas Spitznamen lauten Püps und Striali (schweizerdeutsch), Püps entstand einfach so, Stirali, da sie überall hinaufklettern muss und ständig etwas ausheckt
  • Beschreibe dein Hörnchen in einem Wort: liebevoll "Tollpatschig!"
  • "Mein Streifi hat eine außergewöhnliche Vorliebe für... alles Ungesunde, was die Menschen essen!"
  • Eine Geschichte aus dem Nähkästchen: "Erst letztens klaute Frida einen Cookie mit Schokolade gefüllt. Als sie davonrennen wollte mit dem Cookie im Mund, stolperte sie über den Sofaspalt und überschlug sich, jedoch ließ sie nicht los. Als ich den Cookie endlich halten konnte, hing Frida immer noch am Cookie. Ich musste sie mit der Fernbedienung wegstupsen, bis sie endlich los ließ."
  • "Wenn es ein Buch oder Film über mein Streifi geben würde, wäre der Titel: 'Frida, die Kletterkönigin' "
  • Der lustigste Moment mit dem Hörnchen: "Wenn zwei Erwachsene auf dem Sofa sitzen und die Hände hochmachen, damit Frida nicht angreift."
  • Fridas letzter gebunkerter Wintervorrat belief sich auf 3620 Gramm - mit dieser Menge gewann sie die Wiege-Challenge im Frühjahr 2019!

Liebesgrüße:

Melanie: "Ich liebe mein Hörnchen, weil sie einem den Tag versüßst!"



Sonntag, 1. September 2019

Skippy - das Hörnchen des Monats September 2019

Eckdaten:
  • Name: Skippy
  • Alter/Geburtstag: 3 Jahre / Mai 2017
  • Geschlecht: weiblich
  • Farbschlag: natur
  • Gewicht: ca.110g
  • Herkunft: Zoohandlung Kölle Zoo
  • Haltung: Innenhaltung
  • Wohnhaft in: Sachsen-Anhalt


 Zu den Nussgebern:

Skippy ist das erste Hörnchen von Sabrina und Mario und lebt mit ihnen und einem Dackelwelpen zusammen. Sabrina und Mario arbeiten beide Vollzeit im Schichtdienst, dennoch hat Skippy zwei mal am Tag großen Auslauf. Auf den Welpen ist Skippy schon neugierig und schnuppert beim Freilauf dort, wo der Dackel vorher saß oder lief.



Die Voliere:
  • Höhe: 200 cm
  • Breite: 100 cm
  • Länge: 150 cm

Das Reich der gestreiften Dame ist ein Zusammenbau aus einer gekauften Voliere aus der Tierhandlung und selbstgebauten Bestandteilen, die aus dem Baumarkt stammen.
Ausgestattet ist Skippys Eigenheim mit Haselnussästen, Kuschelhöhlen, Buddelkiste mit Sand, Gooliwoogpflanze, einige Kokosnüsse, Naturholzsysteme und feinem Einstreu. Zum Nisten bevorzugt sie Taschentücher.

Ihre Voliere steht im Wohnzimmer, wo auch ihr Auslauf stattfindet, zudem darf sie sich auch im Esszimmer frei bewegen. Außerhalb ihrer Voliere hat Skippy Kuschelnester auf der Essbank und der Couch.

Einmal in der Woche wird ihre Voliere gereinigt, einmal im Monat ihr Einstreu gewechselt


Speiseplan:

Das Grundfutter für Skippy kommt von JR Farm, Hörnchenschmaus. Sie bevorzugt vor allem Sonnennlumen- und Kürbiskerne, aber auch Haselnüsse liebt sie.




Zum Frischeangebot sagt die Dame auch nicht nein und vertilgt mit Freuden Apfel, Brombeere, Erdbeere, Johannesbeere, Melone Gurke oder was ihre Nussgeber sonst so Feines anbieten. Ihre Proteine bezieht Skippy von Mehlwürmern.
Als Extras winken Hagebutten, Löwenzahn, Tannenzapfen, Gooliwoog und Walnüsse. Je nach Jahreszeit kommen auch gesammelte Leckereien aus Wald und Wiesen auf den Tisch. Zum Knabbern hat Skippy Haselnussäste.



Ihr Futter wird täglich erneuert, außerdem kann sie sich auch beim Auslauf sicher sein, von ihren Nussgebern verwöhnt zu werden.


Charakter des Hörnchens:

Skippy ist eine entspannte Hörnchendame und chillt gerne an ihren Lieblingsplätzen auf der Essbank oder der Couch auf einem Kissen, welche auch zu ihren liebsten Plätzen außerhalb der Voliere gehören. Sie mag Suchspiele - natürlich wird nach Nüssen und Körnern gesucht - und  spielt selbst auch gerne Verstecken. Die Dame ist sehr reinlich, Skippy ist stubenrein und geht immer auf ihre Hörnchentoilette! Wenn Sabrina und Mario mal Pause machen, gönnt auch sie sich ein Mittagsschläfchen.



Hört Skippy es rascheln und knistern, ist sie aber sofort zur Stelle, denn vielleicht gibt es ja etwas zu futtern... Am liebsten spielt sie mit ihrem Kuscheleichhörnchen oder dem Katzentrinkbrunnen.



Streicheleien sind für sie okay, wenn sie gerade etwas isst, zudem kommt Skippy auf die Hand und klettert auf einem rum. Artig geht sie aufs Wort in ihre Voliere, wird dafür aber auch gut entlohnt mit einer Leckerei. In der Voliere ist ihr liebster Platz entweder in einem Kuschelnest oder einer der Kokosnüsse.



Klettern und toben ist für Skippy das Tollste, aber auch im Flusenteppich Nüsse und Körner verstecken mag sie sehr. Hin und wieder gesellt sie sich auch zu ihren Nussgebern und schaut mit ihnen Fernseher.


Der größte Feind von Skippy ist auf jeden Fall der Staubsauger!


Das Hörnchen im Frühling/Sommer:

Skippy sorgt für gute Unterhaltung in den warmen Monaten. Von März bis Ende Juni zwitschert sie einmal im Monat, feste Zeiten am Tag hat sie dafür nicht, man kann sie dann rund um die Uhr bei irgendwelchen Tätigkeiten hören.

Das Hörnchen im Herbst/Winter:

Wenn es kälter wird, dann ist für Skippy allerhöchste Zeit zum sammeln! Es wird gebunkert, was die Backen tragen können. Ihre Vorräte versteckt sie in den Kokosnüssen, im Holztunnel, den Nestern oder auch mal auf der Fensterbank oder in der Couch. Dabei ist sie hin und wieder etwas aggressiv, aber nicht schwerwiegend. Solange Sabrina und Mario der Voliere nicht zu nahe kommen, bleibt Skippy ruhig.
Ihre Nussgeber gehen entspannt mit ihrem Herbsteln um, wodurch auch das Hörnchen entspannt bleibt, denn mit jedem Jahr ist Skippy beim Herbsteln ruhiger.
Sie weiß, dass Sabrina ihre Vorräte nicht anfässt, wenn diese die Voliere reinigt, daher ist auch die Pflege kein Problem.

Skippy schläft nicht durchgängig, es kommt zwar hin und wieder vor, dass sie einen Tag komplett verschläft, aber in der Regel ist sie von 9 bis 17 Uhr wach. Ihr Winter geht von Ende November bis Ende Februar.

Amüsantes rund ums Hörnchen:
  • Sabrina fand den Namen Skippy schon immer toll und als dann das Hörnchen einzog, war es perfekt - denn Hörnchen klettern, springen und machen gerne mal Unfug
  • Skippys Spitznamen lauten Skipple, Skippchen
  • Beschreibe dein Hörnchen in einem Wort: "Zuckersüß!"
  • "Mein Streifi hat eine außergewöhnliche Vorliebe für... Beeren, Nüsse und Zimmerpflanzen ausgraben."
  • Eine Geschichte aus dem Nähkästchen: "Bei dem Arrest, wo sie sich erstmals an die Voliere gewöhnen sollte,hatten wir eine kleine Klappe bei den Näpfen, die nicht richtig verschlossen war und als wir von der Arbeit kamen, war Skippy fort und wir bemerkten, dass die Klappe offen war. Sie saß dann unter der Couch und abends, als der Hunger kam, rannte sie zum Glück wieder in die Voliere rein. Ende vom Lied: der Petersilientopf auf der Fensterbank war komplett aufgewühlt und die Erde eher um den Topf, als in dem Topf.
  • "Wenn es ein Buch oder Film über mein Streifi geben würde, wäre der Titel: 'Skippy Jones' - mit der Titelmelodie von Indiana Jones!"
  • Der lustigste Moment mit dem Hörnchen: "Wenn man mal nicht aufpasst und die leidtragende Petersilienpflanze ausgegraben wird..."
  • Skippys zuletzt gewogener Bunkervorrat brachte fünf Kilo auf die Waage.

Liebesgrüße:

Sabrina: "Ich liebe mein Hörnchen, weil es vom ersten Tag an bis heute einem immer noch Freude bereitet, Wir lieben unsere kleine 'Maus' von ganzem Herzen und genießen jeden Tag mit ihr. Nie im Leben würde ich sie jemals abgeben. Sie ist Teil der Familie."

Donnerstag, 1. August 2019

Kasimir - das Hörnchen des Monats August 2019

Eckdaten:
  •  Name: Kasimir
  • Alter: unbekannt
  • Geschlecht: männlich
  • Farbschlag: natur
  • Gewicht: unbekannt
  • Herkunft: Notfellchen aus Belgien
  • Haltung: Innenhaltung
  • Wohnhaft in: Deutschland


 Zur Nussgeberin:

Kasimir ist bei Sylvia zuhause und ihr sechstes Hörnchen, aber das erste männliche. Da Sylvia Frührentnerin ist, hat Kasimir den ganzen Tag Auslauf. Er teilt sich sein Revier noch mit vier Kaninchen, was aber reibungslos klappt.


...das Leben zuvor:
Ursprünglich lebte Kasimir wohl in Belgien unter schlechten Bedingungen, zusammen mit einem Weibchen. Eine liebe Tierschützerin rettete ihn, das Weibchen wurde ebenfalls gut untergebracht.
Sylvia wurde über die Facebookgruppe der Hörnchenvilla auf ihn aufmerksam, in der ein neuer Platz für ihn gesucht wurde.
Zuvor hieß Kasimir Hörnchen.


Zur Voliere:
  • Höhe: 200 cm
  • Länge: 100 cm
  • Breite: 100 cm

Kasimir hat die Voliere von Körnchen geerbt, das Regenbogenhörnchen kam damals mit ihrer Voliere zu Sylvia.
Die Voliere besteht aus Holz und Volierendraht, als Einrichtung hat Kasimir Äste, Hängematten, Häuschen, Körbe, ein Strohhaus, ein Vogelhaus, Brücken, ein Seil, Kokosnüsse, ein Stoffkegel, ein Eimer mit Futter und eine Nippeltränke (da er keinen Wassernapf mag).
Als Einstreu hat der gestreifte Herr eine Mischung aus Kleintierstreu und Waldbodenmischung. Zum Nisten nutzt er Küchenrolle und Klopapier.

Seine Voliere steht im Schlafzimmer, Auslauf hat er in der gesamten Wohnung. Alle paar Wochen werden die Flächen in der Voliere gereinigt, im Frühjahr gibt es den obligatorischen Frühjahresputz, eine komplette Grundreinigung. Ansonsten wird je nach Bedarf mal Hand angelegt und sauber gemacht.

Kasimir hat auch innerhalb der Wohnung viele Möglichkeiten durch extra Einrichtungsgegenstände für ihn. Es gibt Röhren, Körbe, eine Korkbrücke, verschiedene kleine Schälchen mit Futter, einen Kratzbaum und einen ausgehöhlten Baumstamm. So hat er immer gut zu tun und hat in jedem Raum etwas zum Tüdeln.


Speiseplan:

Das Futter für Kasimir kommt von Ricos Futterkiste, hier gibt es zwei verschiedene Papageienmischungen für ihn. Zusätzlich dazu noch Baumsaatenmischung und Kürbiskerne, welche er auch gerne aus der Hand nimmt.

Herr Horn ist nicht wählerisch bei den Nüssen, er nimmt dankbar alles,was Sylvia ihm anbietet. Von der Mandel, über Haselnuss, Cashew oder Erdnuss, er freut sich! Pinienkerne bekommt er im Zapfen, Walmüsse reicht seine Nussgeberin ihm angeknackt.

So gut wie Kasimir bei den Nüssen zugreift, so schlecht sieht es beim Obst und Gemüse aus. Hin und wieder nimmt er mal ein bisschen Weintraube, mal beißt er kurz in einen Apfel, Heidelbeere oder Brombeere... Aber wirklich essen tut er es nicht. Sylvia vermutet, dass er das nie in seinem früherigen Zuhause kennen gelernt hat und deswegen scheut. Da er nicht probierfreudig ist, lässt er sich auch schwer überzeugen, mal etwas Neues zu probieren.


Ebenso schlecht sieht es mit dem Lebendfutter aus. Lebendige Mehlwürmer mag Kasimir überhaupt nicht, von den getrockneten beißt er höchstens ein Stückchen ab.

Sylvia füllt die Futterstellen je nach Bedarf auf. Die Chälchen in der Wohnung mit dem verschiedenen Futter stehen gezielt dafür da, damit Kasimir sich wie in der Natur selbst sein Futter zusammen sucht.


Charakter des Hörnchens:

Kasimir ist nicht sehr kletter- und springfreudig, er probiert auch nicht gerne aus. Sylvia führt auch das auf seine vorherige, schlechte Haltung zurück.
Er kann stundenlang in seinem Korb am Wohnzimmerfenster sitzen und die Welt beobachten.


Zwischendurch macht er dann seine Runde durch den Flur und das Schlafzimmer, einmal quer durch die Voliere, anschließend oben drüber, auf die Brücke am Fenster und manchmal ist auch ein kleiner Abstecher auf dem Baumstamm auf den Schrank drin. Es ist wie ein kleines Ritual, in dem er seine Umgebung abcheckt.
Morgens mag Kasimir es, wenn Sylvia zu ihm kommt, wenn er in seinem Körbchen im Fenster sitzt, sie ihm über den Kopf streichelt und Guten Morgen sagt. Dann zwickt er sie sanft zur Begrüßung.


Kasimir hat  außerdem einen Faible für Zeitungen, die er sehr gernze zerlegt. Neben dem täglichen Köpfchen streicheln flitzt er auch mal gerne über Sylvias Beine.

Isngesamt ist der gestreifte Herr ein sehr ruhiger Zeitgenosse. Er spielt nicht wirklich viel, hat kein Lieblingsspielzeug. Aber er sitzt sehr gerne im Fenster in seinem Korb und schaut dem Treiben der Welt zu, auch auf dem großen Baumstamm im Wohnzimmer vertreibt er sich gerne die Zeit.



Das Hörnchen im Frühling/Sommer:

Wenn die Tage lang werden, steht Kasimir zwischen 6 und 6.30 Uhr auf. Zu Bett geht er meist zwischen 17 und 18 Uhr, aber hin und wieder lässt er sich auch danach noch mal blicken. Spätestens um 20.30 Uhr ist er aber definitiv im Bettchen.
Manchmal gönnt er sich auch ein Mittagsschläfchen, aber legt sich da nicht auf eine Zeit fest.
Ansonsten ist er entspannt, zwitschert nicht und hat den ganzen Tag Auslauf.


Das Hörnchen im Herbst/Winter:

Kasimir ist ein kleiner Bunkerkönig! Er sammelt, was das Zeug hält und bunkert, wo er nur kann, vom Bücherregal, bis in den Wäschekorb.

Kasimir ist erst einen Herbst bei Sylvia gewesen, daher kann sie noch nicht genau sagen, ob er wirklich aggressiv herbstelt. Er war schon vor seiner offiziellen Herbstsaison sehr aggressiv, als er bei ihr gelandet ist, was vermutlich auch auf die schlechte Haltung beim Vorbesitzer zurückzuführen ist. Zudem hatte er in seiner Übergangs-Pflegestelle leider nicht genug Platz in der Voliere, was auch noch mit reinspielte.
Auffällig war für Sylvia, dass Kasimir vorallem beim notwendigen Erst-Arrest im neuen zuhause sehr ungestüm war, er ist mit voller Wucht gegen die Gitter gesprungen und war sehr aggressiv. Nachdem er aber endlich Auslauf hatte, war er nach wenigen Stunden wie ausgwechselt und super ausgeglichen, was bis heute so geblieben ist. Daher hat Sylvia die Hoffnung, dass er dieses Jahr ohne Aggression in den Herbst starten kann. Wie es auch werden sollte, Sylvia hat da keine Angst und kann gut damit umgehen.

Was sein Schlafverhalten anging, war er im Winter schon deutlich mehr am Schlafen, als nun im Sommer.


Amüsantes rund ums Hörnchen:
  •  Sylvia empfand Hörnchen als etwas lieblos, daher hat sie sich, entgegen ihrer Gewohnheit, dazu entschieden, ihn umzutaufen. Den Namen hat sie aus einem Kinderbuch, in dem ein Ritter von einer Heye verzaubert wurde - welcher natürlich am Ende befreit wurde! Daher empfand Sylvia den Namen als sehr passend
  • Er wird auch gerne mal Spätzchen, kleiner Schatz, Mamas Liebling, Schätzchen, Kasimirus Popirus gerufen, aber am liebsten nutzt Sylvia Zwergnase als Spitznamen
  • Beschreibung des Hörnchens in einem Wort: "Phantastisch!"
  • "Mein Streifi hat eine außergewöhnliche Vorliebe für... Zeitungen!"
  • Eine Geschichte aus dem Nähkästchen: "Hin und wieder erschreckt Kasimir mal die Kaninchen, in dem er ihnen direkt vor der Nase herläuft. Die wissen dann überhaupt nicht, was los ist..."
  • "Wenn es ein Buch oder Film über mein Streifi geben würde, ware der Titel 'Kasimir - keinen Tag ohne mich!' "
  • Der lustigste Moment mit dem Hörnchen: "Wenn bis zum Abwinken Mandelkerne in die Backentaschen gestopft werden!"


Liebesgrüße:
Sylvia: "Ich liebe mein Hörnchen, weil er so einzigartig ist." 

Montag, 1. Juli 2019

Emma - das Hörnchen des Monats Juli 2019

Eckdaten:
  • Name: Emma
  • Alter/Geburtstag: 30.7.2018
  • Geschlecht: weiblich
  • Farbschlag: zimt
  • Gewicht: unbekannt
  • Herkunft: Züchter
  • Haltung: Innenhaltung
  • Wohnhaft in: Rheinland-Pfalz


Zur Nussgeberin:

Emma lebt bei Steffi, ihrem Mann und ihrer Tochter und ist deren zweites Hörnchen. Da Steffi in Teilzeit arbeitet, hat Emma jeden Tag die Möglichkeit, ausgiebig Auslauf zu haben.


Zur Voliere:

  • Höhe: 240 cm
  • Breite: 80 cm
  • Länge: 60 cm

Emma lebt derzeit in einer zu kleinen Voliere, ihr Territorium wird allerdings aktuell umgebaut und erweitert auf ungefähr die doppelte Größe der aktuellen Voliere.
Ihre Voliere ist gekauft, der Preis vor der Erweiterung liegt bei ca. 300 Euro, Einrichtungsgegenstände mitgerechnet.

Ihre Einrichtung besteht aus Ästen, Seilen, Hängematten, diverse Kuschelmöglichkeiten, Buddelkiste mit Kokoshumus, Häuschen, Klo, Kokosmatten, Waldbodeneinstreu und Sand. Zum Nisten nutzt die gestreifte Dame Hanffasern.


Ihre Voliere steht im Wohnzimmer, wo auch der Auslauf stattfindet. Jedes Wochenende reinigt Steffi ihr Klo, einmal im Monat gibt es neuen Sand und Einstreu.

Im Wohnzimmer selbst hat Emma noch einen kleinen Kletterturm.

Nachtrag:
Emmas neues Reich ist nun endlich fertig! Ab heute hat die Dame 80 x 100 x 240 cm für sich!



 

Speiseplan:

Grundlegend bekommt Emma Papageienfutter, zusätzlich gibt es täglich mal hier und da eine Nuss, beispielsweise Haselnüsse, Walnüsse, Cashews oder Pinienkerne. Zudem gibt es täglich frisches Obst, überwiegend Beeren, Trauben, Apfel oder was sich sonst mal überraschend anbietet.
Ihren Bedarf an Proteine deckt die Dame mit Mehlwürmern. Als Extra winken Knabberstangen und Haselnussäste.


Charakter des Hörnchens:

Emma ist aufgrund ihrer kleinen Voliere momentan sehr aggressiv und angespannt, was sich aber hoffentlich bald geben wird, wenn sie mehr Freiraum hat. Sie kuschelt gerne mit ihrem Plüschhasen, außerdem buddelt und bunkert sie sehr gerne. Zu Beginn war sie bei Steffi sehr zahm, aktuell zwickt sie und bekundet ihren Unmut.


Die kleine Dame ist eine anspruchslose Esserin, ihr mundet alles, was es so für Hörnchen gibt. Am liebsten spielt und kuschelt sie mit ihrem Hasen oder mit einem Kuschelschuh, auch nagt sie gerne mal hier und da ein bisschen an Holz.


In der Voliere sitzt sie gerne auf einem Holzblock, im Wohnzimmer turnt sie überall mit Begeisterung herum.


Emma hat keine Angst vor dem Staubsauger, erschreckt sich aber durchaus mal, wenn etwas herunterfällt.


Das Hörnchen im Frühling/Sommer:

Zwitschern ist genau ihr Ding, Emma gibt auch mal einige Stunden lang Konzerte.

Eigentlich kann Emma täglich Auslauf bekommen, aufgrund ihrer Aggressivität ist es aus Sicherheitsgründen für alle derzeit etwas minimiert, damit niemand zu Schaden kommt. Je nachdem, wie sie gestellt ist, fällt der Auslauf aus.

Emma gehört zu der schläfrigen Sorte, sie steht zwar früh um 6 Uhr auf, aber ihr Tag endet meist um 16 Uhr. Manchmal hat sie um 19 Uhr nochmal eine Wachphase und ist aktiv.


Das Hörnchen im Herbst/Winter:

Natürlich bunkert auch Emma gerne und viel und das überall. Wenn der Herbst für sie ausbricht, wird sie hektisch und auch bissig. Hier hat sich ihr gegenüber bewährt, keine Angst zu zeigen, außerdem sollten Hände und Füße geschützt sein. Für Steffi ist der Umgang dann nicht ganz so leicht, daher übernimmt ihr Mann die führende Rolle, der dabei entspannt bleiben kann. In dieser Zeit bekommt Emma Auslauf im Schlafzimmer, in Begleitung von Steffis Mann, in der Zwischenzeit kümmert sich Steffi um die Reinigung der Voliere und das Futter.

Bis jetzt hat Emma keinen Winterschlaf gehalten und ist auch in der kalten Jahreshälfte täglich wach.


Amüsantes rund ums Hörnchen:
  • Den Namen hat Emma von Steffis Tochter erhalten, gerne wird sie auch mit Emmi oder Emmilein angesprochen
  • Beschreibung des Hörnchens in einem Wort: "Verrückt"
  • "Mein Streifi hat eine außergewöhnliche Vorliebe für... Eiswürfel!"
  • Eine Geschichte aus dem Nähkästchen: "Sie klettert immer die Bilderrahmen entlang, außerdem findet sie kraulen am Po ganz toll, wenn sie rollig ist und sie wäscht ihre Hände in ihrem Trinkwasser."
  • "Wenn es ein Buch oder Film über mein Streifi geben würde, wäre der Titel 'Kleine Zicke Emma' "
  • Der lustigste Moment mit dem Hörnchen: "Wenn sie die Finger ableckt."

Liebesgrüße

Steffi: "Ich liebe mein Hörnchen, weil sie auch sehr goldig sein kann."

Mittwoch, 1. Mai 2019

Wiege-Challenge 2019

Und plötzlich ist der Frühling da! Das Hörnchen wird aktiver, erfreut sich an den länger werdenden Tagen und lässt sich die warme Sonne auf den Pelz scheinen - wären da nicht die bösen Nussgeber, die bereits auf der Lauer liegen, um das Revier des Horns zu säubern...

Aber wie viel hat welches Horn gebunkert? Dies ist das erste Jahr der Wiege-Challenge, mitgemacht haben:
  • stellvertretend für Twix: Opi ✝
  • Cookie
  • Cookie
  • Frida

Jeder hat das Häuschen gefüllt und im Leerzustand gewogen und dies mit einem Foto festgehalten. Um für jeden Teilnehmer fair zu ermitteln, wer den prozentual zu seinem Häuschen das Meiste gesammelt hat, wird wie folgt gerechnet:

Leergewicht : Vollgewicht

Hier nun die Rangliste! :)


1. Platz - Frida



Frida war die Fleißigste unter den Teilnehmern. Ihr Haus wog voll 3620 Gramm, leer 1524 Gramm. Damit kommt sie auf einen Wert von 2,375!
Herzlichen Glückwunsch an die Hörnchendame, das wird belohnt! :)


2. Platz - Twix/Opi


Opi weilt nicht mehr unter uns, aber in Erinnerung an ihn und aufgrund dessen, das Twix seine Winterruhe ja im Sommer hält, geht er für Twix an den Start mit seinem zuletzt gesammelten Vorrat. Opis Häuschen wog voll 1584 Gramm, leer 767 Gramm und kommt damit auf einen Wert von 2,065!


3. Platz - Cookie


Dicht folgt Cookie auf Opis Fersen, sein überlaufendes Haus wog 1536 Gramm, leer lag es bei 760 Gramm. Damit erreicht er einen Wert von 2,021!


4. Platz - Cookie


Knapp hinter Opi und Cookie ♂  kommt Cookie ♀! Ihr Heim brachte voll 1252 Gramm auf die Waage, leer wiegt es 650 Gramm. Sie erreicht so einen Wert von 1,926!




Der Sieg geht also wohlverdient an Frida, die den anderen um eine Fellnase voraus ist, während es bei den anderen dreien wirklich sehr knapp war! Frida darf sich über eine neue Kuschelmöglichkeit freuen und ihren Sieg auskosten!



Im nächsten Jahr geht es dann in die nächste Runde, also nicht vergessen: Häuschen wiegen! ;)


Twix - das Hörnchen des Monats Mai 2019

Eckdaten:
  • Name: Twix
  • Alter/Geburtstag: 2012/2013 (nicht genau bekannt)
  • Geschlecht: männlich
  • Farbschlag: natur
  • Gewicht: ca. 90 Gramm (schwankt stark zwischen 82 und 105 Gramm, wird regelmäßig gewogen)
  • Herkunft: Tierheim
  • Haltung: Innenhaltung
  • Wohnhaft in: Deutschland


Zur Nussgeberin:

Twix lebt bei Eva und ist ihr neuntes Hörnchen, für ihn ist Eva die Bezugsperson. Obwohl Eva Vollzeit arbeitet, kann Twix jederzeit raus, denn auch er hat beim Auslauf Vollzeit!
Neben Twix leben bei Eva noch zwei Hamster und ein weiteres Streifi, Cookie. Cookies Voliere steht aber in einem anderen Raum, sie haben keinen Kontakt zueinander. Ihr Zwitschern ist für ihn hörbar, aber er macht sich nichts daraus.


Das Leben vor Eva:

Twix stammt aus dem Tierheim und wurde seinem ehemaligem Halter weggenommen, bei dem er zusammen mit einem weißen Männchen in einer Außenvoliere leben musste. Im Januar 2015 adoptierte Eva Twix, der zuvor Norm hieß.


Zur Voliere:
  • Höhe: 200 cm
  • Breite: 80 cm
  • Länge: 175 cm


Twix Voliere wurde gebraucht gekauft und dann weiter ausgebaut, insgesamt hat sie ungefähr 600 bis 700 Euro gekostet. Sie besteht aus Buchenholz, Edelstahlgitter und Siebdruckplatten.
Seine Einrichtung besteht aus Ästen, Seilen, Rindenstücken, diversen Kuschelhöhlen und Hängematten, Kletterhängematten, sowie einem Nistkasten, Baumhöhlen und Eckklos mit Maisspindelgranulat.
Beim Einstreu wechselt Eva zwischen Hanfeinstreu, Kleintierstreu und Buchenschrot, welches sie 15 bis 20 cm hoch einstreut. Da sich Twix nicht viel aus Erde macht, bekommt er diese nur ab und zu. Zum Nisten bevorzugt der gestreifte Herr Kosmetiktücher.


Seit letztem Jahr hat Twix außerdem eine Sonderausstattung, eine Webcam, so kann Eva ihn bei seinem Vollzeit-Auslauf dennoch im Auge behalten. Seine Voliere steht im Wohnzimmer, in dem er sich auch frei bewegen kann. Hier stehen auch einige Sachen für ihn zur Verfügung, neben mehreren Klos hat er einen Kletterbaum, Kuschelnester, einen Heizstein und ein Seil mit Kuschelfläche am Fenster.


Die Voliere reinigt Eva zwei bis drei Mal im Jahr komplett.


Speiseplan:

Man kann Twix durchaus als sehr guten Esser betiteln, denn er isst vieles. Sein Futter kommt aus Ricos Futterkiste oder der Futterkrämerei, zusätzlich dazu gibt es noch Kleinsämereien vom Zwerghamsterfutter. Sein Futter kann er sich selber zurecht suchen, Eva verstreut es für ihn in der Voliere. Seine Nüsse verteilt sie für ihn im Wohnzimmer, sodass er sie sich selber suchen kann, das können Pinienkerne, Haselnüsse, Mandeln, Walnüsse, Pecanüsse oder Cashews sein.
Beim Frischfutter, welches es täglich gibt, hat er eine große Abwechslung zwischen Trauben, Granatapfel, Orange, Apfel, Heidelbeeren, Erdbeeren, Johannisbeeren, Himbeeren, Zucchini, Gurke und Tomate.
Seinen Bedarf an Protein deckt das Hörnchen mit Mehlwürmern. Neben all diesen Leckereien hat er auch noch Nagerkekse, Mager-Malz-Paste, Flachs und andere Rispen und auch Gänseblümchen stehen ihm zur Verfügung.


Charakter des Hörnchens:

Twix ist vor allem für seine verschobenen Jahreszeiten bekannt. Wenn andere Hörnchen im Herbst mit dem Bunkern beginnen, ist für ihn Frühling, folglich im Winter dann der Sommer, im Frühling dann der Herbst! Aktuell ist er daher fleißig am Bunkern und wird wohl bald in die Winterruhe gehen.
Er ist nicht so der Spieler, aber ab und zu bekommt er seine fünf Minuten, in denen er wild herum rennt und mit Decken und Kuscheltieren kämpft. Er ist sehr zahm, lässt sich streicheln und auch mal festhalten zur Zahnkontrolle. Bei Fremden ist er aber dennoch erst einmal skeptisch und begutachtet lieber aus der Ferne.


Herr Horn hat kein spezielles Lieblingsfutter, ebenso kein Hassfutter. Jedoch ist er dabei auch unberechenbar, schon morgen könnte ihm etwas nicht schmecken, was er heute mit Freude verspeist hat - nur um es dann nach einigen Tagen wieder begeistert zu essen.


Twix beschäftigt sich gerne mit seinem Intelligenzspielzeug, wovon er mehrere besitzt. Eva versteckt darin Kerne für ihn, an die er selber kommen kann, indem er beispielsweise Klappen öffnet oder Gegenstände verschiebt. Ansonsten zupft er gerne in den Wolldecken herum. Insgesamt ist er eher der Chiller, er bunkert gerne, sonnt sich oder gönnt sich ein Nickerchen auf seinem Heizstein. Er hat eine gewisse Vorliebe für Tapeten, welche er hin und wieder malträtiert.


Am liebsten liegt er in seinen Kuschelhöhlen oder in den Baumhöhlen, außerdem mag er den Heizstein, der oben auf seiner Voliere liegt, sehr gerne. Wenn ihm nach Beobachten ist, macht er es sich am Fenster bei seinem Seil bequem, hier kann er sich auch wunderbar die Sonne auf den Pelz scheinen lassen.


Twix fürchtete sich sehr vor Evas altem Staubsauger. Seit es einen neueren, leiseren im Haushalt gibt, hat diese Angst deutlich abgenommen. Zudem scheut sich Twix vor vorbeifliegenden Vögeln.


Das Hörnchen im Frühling/Sommer:

Twix zwitschert nicht. Während bei dem einen oder anderen Horn das Blut in Wallung kommt, beginnt er mit den Vorbereitungen für seinen 'Winter' und bunkert, was das Zeug hält, egal ob im Streu, seinen diversen Verstecken, dem Teppich oder in Evas Wolldecken. In dieser Zeit ist er dennoch entspannt und nicht aggressiv.
Er wird spät wach, meist gegen 11 Uhr und obwohl er jederzeit raus kann, ist er viel mit Schlafen beschäftigt - das ist seine Winterruhe! Letztes Jahr hielt er sie von Mitte Juni bis September, alle zwei bis drei Tage war er mal kurz wach.


Das Hörnchen im Herbst/Winter:

Wenn der Herbst kommt, erwacht Twix aus seiner Wintertrance, für ihn ist nun Frühling! Er ist wieder aktiver, am Tage mehr unterwegs und tut, was ein Hörnchen so tun muss.

Seit Twix bei Eva lebt, hat er, bis auf das erste Jahr, immer seine 'Winterruhe' im Sommer eingehalten. Aggressiv war er dabei nie.


Krankenakte Streifenhörnchen:

Twix hat hin und wieder Probleme mit tränenden Augen, was wohl an der trockenen Heizungsluft liegt. Ein paar Mal hat er sich auch ganz plötzlich übergeben und hatte Durchfall, leider konnte trotz Arztbesuche und Kotproben-Untersuchungen nicht geklärt werden, woran es lag. Auch hatte Twix nach seiner Winterruhe mal beim Atmen geknackt, auch hier konnte keine Diagnose erstellt werden, zum Glück verschwand es von alleine.


Bei den tränenden Augen bekam Twix Augentropfen, bei Durchfall schwarzen Tee, seitdem hat er auch den Heizstein ständig zur Verfügung, wo er sich nach dem Durchfall auch aufgehalten hat.
Obwohl Twix einige kleine Wehwehchen ertragen musste, hat nur der Durchfall ihn zu einem Häufchen Elend werden lassen.

Twix und der Tierarzt sind nicht wirklich Freunde. Einmal ist Twix entwischt und hat sich beim Tierarzt hinterm Kühlschrank versteckt. Zum Glück konnte Eva ihn herausangeln. Seitdem lässt sie den Tierarzt zu ihnen nach hause kommen.

Bis jetzt hat Eva an die 300 Euro für Twix Gesundheit investiert.


Amüsantes rund ums Hörnchen:
  • Eva bevorzugt Namen von Schokoriegeln, daher heißt Twix eben wie die leckere Nascherei
  • Oft nennt Eva ihn auch Twixen
  • Beschreibung des Hörnchens in einem Wort: "Seelenhörnchen"
  • "Mein Streifi hat eine außergewöhnliche Vorliebe für... auf dem Heizstein zu schlafen und dabei zuckersüß dazuliegen!"
  • Eine Geschichte aus dem Nähkästchen: "Twix ist kein Held - er liebt seine gewohnte Umgebung und macht eigentlich keine außergewöhnlichen Aktionen. Aber vor ein paar Wochen hat er versucht, sich hinter die Voliere zu quetschen und ist dabei zwischen Voliere und Fußleiste stecken geblieben..."
  • "Wenn es ein Buch oder Film über mein Streifi geben würde, wäre der Titel 'Im Kopf von der Südhalbkugel, der Körper befindet sich auf der Nordhalbkugel' "
  • Der lustigste Moment mit dem Hörnchen: "Als er von der Couch aus ins Regal gesprungen ist, um an das Rennmausfutter ranzukommen."

Liebesgrüße:

Eva: "Ich liebe mein Hörnchen, weil er das dankbarste und liebste Streifi ist, was ich je hatte."

Montag, 1. April 2019

Knöpfchen - das Regenbogenhörnchen des Monats April 2019

Jeder weiß, Träume sind etwas wunderbares. Und es ist wunderbar, wenn man seinen Traum verwirklichen und leben kann.
Die Geschichte dieses Regenbogenhörnchens beginnt mit dem Traum seiner Nussgeberin und erzählt von einem sehr zarten, feinen Band zwischen Hörnchen und Mensch.


Eckdaten des Hörnchens:

  • Name: Knöpfchen
  • Lebenszeit: 2016 bis 2018
  • Geschlecht: männlich
  • Farbschlag: weiß
  • Name des Nussgebers: Janine
  • Letzte Ruhestätte: Niedersachsen, im Garten von Janine unter einem Magnolienbaum


Wie kamen Janine und Knöpfchen zusammen?

Janine ist schon von klein auf an von Eichhörnchen fasziniert. Eine Schulfreundin von ihr hatte damals ein Streifenhörnchen. Nachdem Janine mit der Hamsterhaltung kein Glück hatte, suchte sie eine neue Herausforderung. Sie kam auf ihren Kindheitstraum zurück und begann, sich über die Eichhörnchenhaltung zu belesen. Aufgrund dessen, dass die Haltung sehr anspruchsvoll ist, rückte ihr Kindheitstraum erst einmal in weite Ferne. Doch sie erinnerte sich an ihre Schulfreundin und ihr Streifenhörnchen - von da an begann Janine, sich über "die kleinen Eichhörnchen" zu informieren, sie sog sprichwörtlich alles auf, was sie zu diesem Tier finden konnte. Schnell stand für sie fest, ein Streifi kommt ins Haus. Und es sollte ein weißes sein.

Von Beginn der Planung bis zum Einzug dauerte es ein knappes Jahr, Janine ging sehr gründlich vor. Sie informierte sich umfangreich, suchte den idealen Platz für die Voliere aus, plante diese und Zubehör wie Häuser, Näpfe und anderes wurden besorgt.

Da Knöpfchen von seinem vorherigen Zuhause schnell weg musste, bekam er vorübergehend eine gekaufte, große Vogelvoliere, die wenig später gegen die selbstgebaute Voliere ausgetauscht wurde.


Knöpfchens Lebensgeschichte:

Der Einzug von Knöpfchen verlief unproblematisch. Er kam per Kleintiertransport am 22. November 2016, morgens um 7.30 Uhr bei Janine an. Wie bereits erwähnt, kam Knöpfchen früher als geplant zu Janine, denn eigentlich wollte sie erst zum Frühjahr ein Hörnchen aufnehmen. Daher bekam Knöpfchen für den Übergang eine andere Voliere.
Er kam schnell aus seiner Transportbox heraus und erkundete erst einmal alles, um dann in einer Kiste direkt zu verschwinden. Er piepste die ganze Zeit.

Alle waren aufgeregt und wollten natürlich das neue Familienmitglied begutachten. Er steckte jedoch maximal die Nase aus seinem Versteck, für ihn war alles noch so neu und fremd, einfach zu viele Eindrücke auf einmal, die ihn stressten.
Hin und wieder kam er kurz aus seiner Kiste heraus, aber sobald er irgendwen hörte, versteckte er sich wieder.

Knöpfchen war kein einfaches Hörnchen und hat Janine viel Geduld abverlangt, die sie aber gerne für ihn aufbrachte.
Er war sehr schwierig, was das Futter anging, aber Himbeeren, Gurken und Pecanüsse waren bei ihm der Renner. Sehr gerne hat er auf einem Brett in der Voliere gesessen und der Familie in der Küche zugeschaut. Er lag auch sehr gerne auf seiner Schlafbox, um von dort oben aus alles ganz genau zu beobachten. Wenn er Auslauf hatte, saß er fast immer auf einer großen Fensterbank zwischen den Pflanzen, gelegentlich hat er von dort aus das Treiben im Hof verfolgt.


Trotz Janines Hingabe war Knöpfchen nie richtig zahm, doch sie war seine Bezugsperson. Betrat jemand anderes den Raum, verschwand er oder machte sich ganz klein.
Im Frühjahr 2017 wurde er zutraulicher, blieb auch mal sitzen, wenn man sich der Voliere näherte. Relativ schnell nahm er dann auch mal eine Haselnuss von der Hand, wobei er aber sehr darauf achtete, nur mit den Vorderpfoten die Hand zu berühren.

So lief es bis zum Winter, wo er schließlich began, später aufzustehen und früher schlafenzugehen. Wenn Janine ihn dann mal am Wochenende sah, war er wieder misstrauischer, wenn sie die Voliere öffnete und ihm eine Nuss anbot. Er verließ kaum noch sein eigenes Reich, war ganz im Winterblues.


Im Frühjahr 2018 wurde er wieder entspannter und war wie im Sommer zuvor. Ein einziges Mal kam er sogar gänzlich auf Janines Hand! Und gelegentlich ließ er sich ganz vorsichtig mit einem Finger streicheln.

Knöpfchen schenkte Janine und ihrer Familie im Frühjahr stundenlange Singkonzerte, Janine hatte das Gefühl, als wolle er den Vögeln draußen antworten. Er war ein Frühaufsteher im Sommer und turnte teilweise noch abends um 23 Uhr munter herum.

Auch im Winter hatte der weiße Herr sein Extrem: er war ein wahrer Bunkerkönig! Alles, was er an Nüssen und Futter bekam, wurde in der Voliere gebunkert. Aggressiv war er nie. Nur einmal gab es eine Meinungsverschiedenheit mit Janines Hund - dieser versuchte nämlich eine Nuss durch das Gitter herauszuziehen. Ein klares Pfui Pfui für Knöpfchen, der das natürlich gar nicht gut heißen konnte und den Hund durch das Gitter in die Nase zwickte.


Knöpfchen konnte, wie viele andere Hörnchen auch, den Staubsauger nicht leiden. Aber auch schaukelnde, bewegende Gegenstände in seiner Voliere mochte er nicht. Katzen knurrte er an.
Auch Frischfutter, wofür andere Hörnchen alles stehen und liegen lassen, hat ihn nicht wirklich interessiert. Vieles hat er minimal angenagt, aber meist hat er es nicht mal mit seinem flauschigen Allerwertesten angeschaut.
Veränderungen fand er auch doof, ebenso zu viele Dinge in seiner Voliere - ein spatanisches Hörnchen.

Aber Knöpfchen hatte definitiv auch seine Vorlieben: er war gerne stiller Beobachter. Er saß immer gerne auf einem bestimmten Brett, um den anderen bei ihrem Tun zuzuschauen. Auch der Platz, der einen guten Ausblick in den Hof bot, war von ihm gern besucht. Und manchmal, wenn er des Beobachtens müde wurde, rollte er sich ein und machte an diesen Orten ein kleines Nickerchen.


Er war ein eher scheues Hörnchen, welches nur sehr langsam auftaute.

Knöpfchens entgültige Voliere, die er wenige Wochen nach seinem Einzug bekam, war ein Eigenbau und maß 120x80x200 cm. Eigentlich war noch eine schöne große Außenvoliere geplant gewesen, leider konnte Knöpfchen diese aber nicht mehr erleben.


Die letzten Wochen vor seinem Tod wurde Knöpfchen etwas schlanker, da die Nüsse und das Hauptfutter aber jeden Tag weg waren, machte sich Janine keine Sorgen. Er war tagsüber nicht viel unterwegs, dafür aber des nachts. Da Janine und ihre Familie dieses Verhalten von ihm aber kannten und es phasenweise immer wieder mal vorkam, war es für sie nicht beunruhigend.

Der Tod selbst kam plötzlich und unerwartet.
Den Morgen, bevor er verstorben war, bekam Janine im Urlaub einen Anruf ihrer Schwester, das Knöpfchen nicht gefressen hatte, er aber draußen war und herumsprang, wie eh und je. Abends kam dann der traurige Anruf, man hatte Knöpfchen tot neben seiner Buddelkiste gefunden. Woran er verstorben ist, weiß Janine nicht.

Knöpfchen fand seine letzte Ruhe im Garten von Janines Familie, unter einer Magnolie.


Liebesgrüße an Knöpfchen:

Janine: "Ich würde ihm gerne sagen, dass er mein Seelenhörnchen war. Es war seit Kindertagen mein Traum, ein Eichhörnchen zu haben. Mit ihm konnte ich mir meinen Traum eines 'Mini-Eichhörnchens' erfüllen.


Gerne würde ich die Zeit zurückdrehen und ihn wieder in der Voliere oder auf der Fensterbank rumhüpfen sehen. Ich hoffe, er nimmt es mir von da oben nicht allzu sehr übel, dass seine Voliere jetzt von Flip bewohnt wird."