Montag, 1. April 2019

Knöpfchen - das Regenbogenhörnchen des Monats April 2019

Jeder weiß, Träume sind etwas wunderbares. Und es ist wunderbar, wenn man seinen Traum verwirklichen und leben kann.
Die Geschichte dieses Regenbogenhörnchens beginnt mit dem Traum seiner Nussgeberin und erzählt von einem sehr zarten, feinen Band zwischen Hörnchen und Mensch.


Eckdaten des Hörnchens:

  • Name: Knöpfchen
  • Lebenszeit: 2016 bis 2018
  • Geschlecht: männlich
  • Farbschlag: weiß
  • Name des Nussgebers: Janine
  • Letzte Ruhestätte: Niedersachsen, im Garten von Janine unter einem Magnolienbaum


Wie kamen Janine und Knöpfchen zusammen?

Janine ist schon von klein auf an von Eichhörnchen fasziniert. Eine Schulfreundin von ihr hatte damals ein Streifenhörnchen. Nachdem Janine mit der Hamsterhaltung kein Glück hatte, suchte sie eine neue Herausforderung. Sie kam auf ihren Kindheitstraum zurück und begann, sich über die Eichhörnchenhaltung zu belesen. Aufgrund dessen, dass die Haltung sehr anspruchsvoll ist, rückte ihr Kindheitstraum erst einmal in weite Ferne. Doch sie erinnerte sich an ihre Schulfreundin und ihr Streifenhörnchen - von da an begann Janine, sich über "die kleinen Eichhörnchen" zu informieren, sie sog sprichwörtlich alles auf, was sie zu diesem Tier finden konnte. Schnell stand für sie fest, ein Streifi kommt ins Haus. Und es sollte ein weißes sein.

Von Beginn der Planung bis zum Einzug dauerte es ein knappes Jahr, Janine ging sehr gründlich vor. Sie informierte sich umfangreich, suchte den idealen Platz für die Voliere aus, plante diese und Zubehör wie Häuser, Näpfe und anderes wurden besorgt.

Da Knöpfchen von seinem vorherigen Zuhause schnell weg musste, bekam er vorübergehend eine gekaufte, große Vogelvoliere, die wenig später gegen die selbstgebaute Voliere ausgetauscht wurde.


Knöpfchens Lebensgeschichte:

Der Einzug von Knöpfchen verlief unproblematisch. Er kam per Kleintiertransport am 22. November 2016, morgens um 7.30 Uhr bei Janine an. Wie bereits erwähnt, kam Knöpfchen früher als geplant zu Janine, denn eigentlich wollte sie erst zum Frühjahr ein Hörnchen aufnehmen. Daher bekam Knöpfchen für den Übergang eine andere Voliere.
Er kam schnell aus seiner Transportbox heraus und erkundete erst einmal alles, um dann in einer Kiste direkt zu verschwinden. Er piepste die ganze Zeit.

Alle waren aufgeregt und wollten natürlich das neue Familienmitglied begutachten. Er steckte jedoch maximal die Nase aus seinem Versteck, für ihn war alles noch so neu und fremd, einfach zu viele Eindrücke auf einmal, die ihn stressten.
Hin und wieder kam er kurz aus seiner Kiste heraus, aber sobald er irgendwen hörte, versteckte er sich wieder.

Knöpfchen war kein einfaches Hörnchen und hat Janine viel Geduld abverlangt, die sie aber gerne für ihn aufbrachte.
Er war sehr schwierig, was das Futter anging, aber Himbeeren, Gurken und Pecanüsse waren bei ihm der Renner. Sehr gerne hat er auf einem Brett in der Voliere gesessen und der Familie in der Küche zugeschaut. Er lag auch sehr gerne auf seiner Schlafbox, um von dort oben aus alles ganz genau zu beobachten. Wenn er Auslauf hatte, saß er fast immer auf einer großen Fensterbank zwischen den Pflanzen, gelegentlich hat er von dort aus das Treiben im Hof verfolgt.


Trotz Janines Hingabe war Knöpfchen nie richtig zahm, doch sie war seine Bezugsperson. Betrat jemand anderes den Raum, verschwand er oder machte sich ganz klein.
Im Frühjahr 2017 wurde er zutraulicher, blieb auch mal sitzen, wenn man sich der Voliere näherte. Relativ schnell nahm er dann auch mal eine Haselnuss von der Hand, wobei er aber sehr darauf achtete, nur mit den Vorderpfoten die Hand zu berühren.

So lief es bis zum Winter, wo er schließlich began, später aufzustehen und früher schlafenzugehen. Wenn Janine ihn dann mal am Wochenende sah, war er wieder misstrauischer, wenn sie die Voliere öffnete und ihm eine Nuss anbot. Er verließ kaum noch sein eigenes Reich, war ganz im Winterblues.


Im Frühjahr 2018 wurde er wieder entspannter und war wie im Sommer zuvor. Ein einziges Mal kam er sogar gänzlich auf Janines Hand! Und gelegentlich ließ er sich ganz vorsichtig mit einem Finger streicheln.

Knöpfchen schenkte Janine und ihrer Familie im Frühjahr stundenlange Singkonzerte, Janine hatte das Gefühl, als wolle er den Vögeln draußen antworten. Er war ein Frühaufsteher im Sommer und turnte teilweise noch abends um 23 Uhr munter herum.

Auch im Winter hatte der weiße Herr sein Extrem: er war ein wahrer Bunkerkönig! Alles, was er an Nüssen und Futter bekam, wurde in der Voliere gebunkert. Aggressiv war er nie. Nur einmal gab es eine Meinungsverschiedenheit mit Janines Hund - dieser versuchte nämlich eine Nuss durch das Gitter herauszuziehen. Ein klares Pfui Pfui für Knöpfchen, der das natürlich gar nicht gut heißen konnte und den Hund durch das Gitter in die Nase zwickte.


Knöpfchen konnte, wie viele andere Hörnchen auch, den Staubsauger nicht leiden. Aber auch schaukelnde, bewegende Gegenstände in seiner Voliere mochte er nicht. Katzen knurrte er an.
Auch Frischfutter, wofür andere Hörnchen alles stehen und liegen lassen, hat ihn nicht wirklich interessiert. Vieles hat er minimal angenagt, aber meist hat er es nicht mal mit seinem flauschigen Allerwertesten angeschaut.
Veränderungen fand er auch doof, ebenso zu viele Dinge in seiner Voliere - ein spatanisches Hörnchen.

Aber Knöpfchen hatte definitiv auch seine Vorlieben: er war gerne stiller Beobachter. Er saß immer gerne auf einem bestimmten Brett, um den anderen bei ihrem Tun zuzuschauen. Auch der Platz, der einen guten Ausblick in den Hof bot, war von ihm gern besucht. Und manchmal, wenn er des Beobachtens müde wurde, rollte er sich ein und machte an diesen Orten ein kleines Nickerchen.


Er war ein eher scheues Hörnchen, welches nur sehr langsam auftaute.

Knöpfchens entgültige Voliere, die er wenige Wochen nach seinem Einzug bekam, war ein Eigenbau und maß 120x80x200 cm. Eigentlich war noch eine schöne große Außenvoliere geplant gewesen, leider konnte Knöpfchen diese aber nicht mehr erleben.


Die letzten Wochen vor seinem Tod wurde Knöpfchen etwas schlanker, da die Nüsse und das Hauptfutter aber jeden Tag weg waren, machte sich Janine keine Sorgen. Er war tagsüber nicht viel unterwegs, dafür aber des nachts. Da Janine und ihre Familie dieses Verhalten von ihm aber kannten und es phasenweise immer wieder mal vorkam, war es für sie nicht beunruhigend.

Der Tod selbst kam plötzlich und unerwartet.
Den Morgen, bevor er verstorben war, bekam Janine im Urlaub einen Anruf ihrer Schwester, das Knöpfchen nicht gefressen hatte, er aber draußen war und herumsprang, wie eh und je. Abends kam dann der traurige Anruf, man hatte Knöpfchen tot neben seiner Buddelkiste gefunden. Woran er verstorben ist, weiß Janine nicht.

Knöpfchen fand seine letzte Ruhe im Garten von Janines Familie, unter einer Magnolie.


Liebesgrüße an Knöpfchen:

Janine: "Ich würde ihm gerne sagen, dass er mein Seelenhörnchen war. Es war seit Kindertagen mein Traum, ein Eichhörnchen zu haben. Mit ihm konnte ich mir meinen Traum eines 'Mini-Eichhörnchens' erfüllen.


Gerne würde ich die Zeit zurückdrehen und ihn wieder in der Voliere oder auf der Fensterbank rumhüpfen sehen. Ich hoffe, er nimmt es mir von da oben nicht allzu sehr übel, dass seine Voliere jetzt von Flip bewohnt wird."

Freitag, 1. März 2019

Kirby - das Hörnchen des Monats März 2019

Eckdaten:
  • Name: Kirby
  • Alter/Geburtstag: ca. 3 Jahre
  • Geschlecht: weiblich
  • Farbschlag: natur
  • Gewicht: unbekannt
  • Herkunft: Tierhandlung
  • Haltung: Innenhaltung
  • Wohnhaft in: Niedersachsen


Zu den Nussgebern:

Kirby lebt zusammen mit Laura, Fabio und ihrer Tochter und ist deren erstes Hörnchen. Da Laura momentan noch in Elternzeit ist, hat Kirby jederzeit die Möglichkeit zum Auslauf. Sobald Töchterchen aber in die Krippe geht, wird der Auslauf auf den Abend fallen, wenn die Kleine schläft.
Auf die Kleine ist Kirby genauso neugierig, wie das Mädchen auf sie, doch am liebsten hat Kirby Fabio.
Bei den vieren selbst wohnt kein anderes Tier, aber die Nachbarskatzen haben wohl mal Blicke auf Kirby geworfen und seitdem Angst vor der Hörnchendame!


Zur Voliere:

  • Höhe: 210 cm
  • Breite: 70 cm
  • Länge: 190 cm

Die Voliere für Kirby ist selbstgebaut, eine Woche und gut 300 Euro hat das Laura und Fabio gekostet. Sie besteht ganz klassisch aus Dachlatten und Kaninchendraht. Eingerichtet ist die Voliere mit Ästen, Seilen, Stämmen, einer Holzschaukel, Stangen und einer Pappröhre zum klettern und turnen. Zum buddeln und nisten kann sich Kirby in dem reichlichen Heu und Stroh austoben, außerdem hat sie ein Häuschen, Kokosnüsse und eine alte Jacke von Laura zum einmuckeln. Ihr Nest baut sich Kirby aus Küchenrolletüchern, Kokosfasern und Stroh.


Die Voliere steht im Wohnzimmer, in dem sie auch Auslauf hat, zusätzlich hat sie dafür auch den Flur zur Verfügung. Im Wohnzimmer selbst hat Kirby übrigens ihr eigenes Sofa!


Die Voliere reinigen Laura und Fabio zwei bis drei Mal im Jahr komplett, wobei alles ausgetauscht wird.


Speiseplan:

Auf dem Speiseplan steht für die gestreifte Dame neben dem alltäglichen Grundfutter für Hörnchen auch zusätzlich Kürbis- und Sonnenblumenkerne. Frisch isst sie auch gerne Mais oder Gurke, an Obst darf es Banane, Erdbeere und Himbeere sein und das natürlich auch täglich. An Nüssen liebt sie Hasel- und Erdnüsse, ihr Hassfutter ist definitiv Salat, dafür hat sie nichts übrig.

Für die extra Portion Protein stehen Mehlwürmer zur Verfügung. Als kleines Extra kann sich Kirby an Getreideringen bedienen.

Gerne nascht die Hörnchendame auch mal während des Auslaufs die eine oder andere Kleinigkeit.


Charakter des Hörnchens:

Kirby ist ein durchaus verspieltes Hörnchen. Sie 'klopft' an ihre kleine Tür, wenn sie wieder Nüsse haben oder hinaus gelassen werden möchte. Sie vergräbt sich gerne im Stroh oder in ihren Röhren und beobachtet von dort aus, was um sie herum so geschieht. Pünktlich gegen 19 Uhr geht sie schlafen.


Sie bedient sich gerne aus der Hand von ihren Nussgebern, ist ganz lieb, wenn sie sich auf einen der beiden hinsetzt, aber anfassen ist für sie ein absolutes no go!


Am liebsten spielt Kirby mit Lauras alter Jacke, die in ihrer Voliere hängt. Sie verbringt aber auch sehr gerne ihre Zeit damit, von ihrer Stange aus das kleine Töchterchen der Nussgeber zu beobachten.
In der Voliere ist die Stange, neben dem kleinen Vorsprung über ihrer Tür, auch ihr liebster Platz. Außerhalb der Voliere bevorzugt sie ihren Sessel, den Ausblick beim Fenster oder bei der Gaderobe die Jacken.


Tatsächlich ist Kirby das erste Hörnchen im Blog, welches keine Angst vor dem Staubsauger hat! Sie findet ihn ganz interessant und beobachtet Laura, wenn sie mit dem Staubsauger im Wohnzimmer hantiert. Hingegen mag Kirby es überhaupt nicht, wenn man aufdringlich ihr gegenüber ist.


Das Hörnchen im Frühling/Sommer:

Zwitschern gehört für Kirby zur warmen Jahreshälfte dazu, alle paar Wochen nimmt sie sich einen Tag, um ausgiebig ihren Gesangskünsten zu frönen.
Sie steht gegen 6 Uhr auf, gegen 29 Uhr ruft ihr Bett. Aber manchmal gönnt sie sich auch ein Mittagsschläfchen.
Auslauf bekommt sie in der Zeit, wenn das Baby schläft.


Das Hörnchen im Herbst/Winter:

Wenn der Winter ins Haus steht, dann wird Kirby hektisch und beißt auch mal. Sie bunkert, am liebsten in den Kokosnüssen, ihrem Häuschen und im Stroh.

Da Kirby im Winter so gefährlich ist und alles und jeden angreift, ist bei direkten Kontakt Schutzkleidung Pflicht, dennoch bleiben Laura und Fabio ruhig. Ist es absehbar, das bei Kirby das Herbsteln beginnt, wird direkt die Voliere komplett gereinigt und somit für die Winterzeit vorbereitet. Futter- und Wasserwechsel wird auf die Zeit geschoben, in der Kirby schläft oder mit bunkern abgelenkt ist. Wenn sie zu aggressiv ist, wird der Auslauf vorübergehend eingestellt.

Die Winterruhe der gestreiften Dame ist unbeständig. Alle paar Tage ist sie wach, vorhersehbar ist das allerdings nicht, ebenso die Länge ihrer Winterruhe.

In ihrem ersten Winter hat Kirby gar nicht geherbstelt oder geruht, in ihrem zweiten Jahr dafür sehr sehr stark, im letzten Winter, der nun langsam seinen Abschluss findet, ging es relativ.


Amüsantes rund ums Hörnchen:

  • Kirby hat ihren Namen von der berühmten Spielfigur Kirby von Nintendo, die eben alles aufsaugt und dann dicke Backen hat ;)
  • Von Lauras Mutter hat sie den Spitznamen Kirbyline erhalten
  • Beschreibung des Hörnchens in einem Wort: "In manchen Situationen passt liebevoll 'Miststück' sehr gut, sonst ist sie unsere Miss Missgestimmt."
  • "Mein Streifi hat eine außergewöhnliche Vorliebe für... in meinen Haaren zu buddeln!"
  • Eine Geschichte aus dem Nähkästchen: "Wir haben auf die Katzen unserer damaligen Katzen aufgepasst. Nachdem eine Katze sich eingewöhnt hat und mal zur Voliere gegangen ist, hat unser Hörnchen bereits gelauert. Dann kam sie in einem affenzahn auf die Katze zugerannt, ich glaube, sie wollte die Katze töten. Die Katze hat sich seitdem nie wieder an die Voliere getraut. Mit dem Nachbarshund hat sie sich aber sehr gut verstanden!"
  • "Wenn es ein Buch oder Film über mein Streifi geben würde, wäre der Titel 'Die, die mit der Erdnuss tanzt' "

  • Der lustigste Moment mit dem Hörnchen: "Ich hatte Kirby auf meiner Hand und stand vor dem Fenster. Draußen stand eine Freundin von mir und klopfte am Fenster. Kirby wollte sie durch das Fenster angreifen und meine Freundin hat sich tierisch erschrocken!"

 Liebesgrüße:

Laura: "Ich liebe mein Hörnchen, weil es nie langweilig ist und es jede Menge lustige und schöne Momente gibt!"

Dienstag, 5. Februar 2019

Jimmi Honey - das Hörnchen des Monats Februar 2019

Eckdaten:
  •  Name: Jimmi Honey
  • Alter: 2013 geboren, fast 6 Jahre alt
  • Geschlecht: weiblich
  • Gewicht: unbekannt
  • Herkunft: Fressnapf (aus Unwissenheit)
  • Haltung: Innenhaltung
  • Wohnhaft in: Brandenburg



Zu den Nussgebern:

Jimmi Honey lebt bei Britti und ihrem Sohn Steven und ist deren erstes Hörnchen. Da Britti zuhause ist, hat Jimmi Honey also immer die Möglichkeit auf Auslauf. Im Haushalt leben außerdem zwei Katzen, jedoch kommen die Stubentiger niemals ohne Aufsicht an die Voliere.


Zur Voliere:

  • Höhe: 200 cm
  • Breite: 90 cm
  • Tiefe: 90 cm
  • Übergangsvoliere: 180 x 80 x 80 cm

Jimmi Honeys eigentliche Voliere ist derzeit noch nicht wieder aufgebaut, da die Familie wegen eines Wasserschadens umziehen musste. So lebt Jimmi Honey aktuell in einer Übergangsvoliere, bis sie mit ihrer Winterruhe abgeschlossen hat.
Ihre eigentliche Voliere ist ebenfalls aus Metall und ist gekauft. In ihrer eigentlichen Voliere hat sie neben diversen Ästen und Seilen auch Rohre, Häuschen und eine Hängematte. An Nistmaterial nutzt die Dame Küchentücher, Klopapier und Heu.
Ihr momentan am liebsten genutztes Extra in ihrer Übergangsvoliere ist das Rohr, das die beiden Etagen verbindet.


Jimmi Honey hat wohl das, wovon jedes Hörnchen einmal träumt: ein ganz eigenes Zimmer! Da findet auch ihr Auslauf statt. Hier steht auch ein Klettergerüst für sie.


Gereinigt wird ihr Eigenheim nach der Winterruhe, ansonsten nach Bedarf oberflächlich.



Speiseplan:

Jimmi Honey bekommt Hörnchenfutter mit diversen Saaten und extra Nüssen. Obst mag sie gerne, am allerliebsten sind ihr Erdbeeren!




An Lebendfutter stehen Heimchen und Heuschrecken auf ihrer Speisekarte, als Extra auch mal ein Tauwurm.


An zusätzlichen Knabbermöglichkeiten mangelt es auch nicht, Jimmi Honey hat auch Knabberäste von Obstbäumen zur Verfügung. Ihr Näpfe werden alle drei Tage erneuert und das genügt ihr, denn während des Auslaufs nimmt sie kein Futter an.





Charakter des Hörnchens:

Jimmi Honey ist ein sehr unordentliches Hörnchen und zudem noch sehr faul! Nüsse knackt sie nicht, sie lässt knacken! ;)

 
Sie ist sehr penibel und pinkelt nicht in ihr Eigenheim, nein, sie pinkelt aus die Voliere hinaus - deswegen haben Britti und Steven rings um die Voliere herum den Boden mit Folie abgeklebt, damit das Laminat nicht leiden muss.





Die Hörnchendame ist sehr neugierig und liebt es, Vögel zu beobachten, dafür liegt sie auf der oberen Plattform und guckt aus dem Dachfenster, welches natürlich auch im Winter für sie von Schnee und Eis befreit wird, damit sie auch etwas sehen kann.
Ansonsten liebt sie es, durch Rohre zu schlittern, aber auch in ihrem Bunker und ihrer Hängematte verbringt sie gerne Zeit.



Sie schaut sehr gerne TV, wenn ihre Nussgeber abends im Wohnzimmer gucken und sie nichts sieht, mörgelt sie mit Tönen, um ihren Unmut Luft zu machen.


Ihr Obst nimmt sie aus dem Napf heraus und trägt es zu ihren Heuwürfel, auf dem schon ein großer Fleck entstanden ist, erst dort, auf ihrem Esstisch, wird gespeist. Gemüse meidet sie übrigens, damit kommt sie auf keinen grünen Zweig.


Ihr liebster Platz in der Voliere ist weit oben, um aus dem Fenster zu schauen, außerhalb der Voliere hat sie sich gerade den unteren Teil des Sessels zu eigen gemacht, den man auch aufklappen kann - leider (für sie leider) wird sie diesen Platz aber sehr bald aufgeben müssen, Britti wird den Sessel nämlich entfernen - aber das weiß Jimmi Honey noch nicht...


Jimmi Honey kommt bei Steven gerne mal auf die Hand, bevorzugt aber ansonsten keinen der Nussgeber speziell. Hingegen mag sie Fremde überhaupt nicht, die machen ihr Angst, ebenso wie der berühmte Staubsauger.


Das Hörnchen im Frühling/Sommer:

Jimmi Honey zwitschert, wann es ihr gefällt, eine bestimmte Jahreszeit benötigt sie dafür nicht. Auslauf bekommt sie, wann sie möchte, meist genügt ihr aber eine Stunde, dann macht sie sich wieder auf ihren Weg zurück in ihr Eigenheim.
Feste Schlafenszeiten hat sie nicht, aber ein Mittagsschläfchen ist immer drin.



Das Hörnchen im Herbst/Winter:

Für Jimmi Honey geht es in der zweiten Jahreshälfte vorallem um eines: bunkern! Sie bunkert so viel, das ihr Haus in Schieflage gerät! Neben ihrem Haus wird natürlich auch ihr Bunker vollgestopft bis oben hin.
Sie scheint so vertieft in ihr Bunkern zu sein, dass sie gar keine Zeit zum klassischen Herbsteln hat, denn sie bleibt entspannt.
Richtige Winterruhe hält sie aber nicht.


In ihrem zweiten Winter schlief sie so lange, das Britti und Steven dachten, sie wäre gestorben. Seitdem hat sie nie wieder Winterruhe gehalten.





Amüsantes rund ums Hörnchen:

  • Eigentlich hiße Jimmi Honey nur Jim (von Wiskey Jim, den Steven mag) - bis klar war, das Er eine Sie ist ;)
  • Beschreibung des Hörnchens in einem Wort: Chaoshorn
  • "Mein Streifi hat eine außergewöhnliche Vorliebe für... Äpfel!"
  • Eine Geschichte aus dem Nähkästchen: "Als wir umgezogen sind, haben wir entdeckt, das im zweiten Käfig unten schon länger ein Mäuschen wohnte - Seite an Seite mit Jimmi Honey. Eine der Katzen muss sie wohl draußen gefangen und dann zu Jimmi Honey irgendwie in den Käfig gesteckt haben."
  • "Wenn es ein Buch oder Film über mein Streifi geben würde, wäre der Titel 'Alles meins!!!' "
  • Der lustigste Moment mit dem Hörnchen: als eine Bekannte zu ihr sagte "Du stinkst" und Jimmi Honey ihr die Zunge rausgestreckt hat

Liebesgrüße:

Britti: "Ich liebe mein Hörnchen, weil er so knuffig ist und es Spaß macht ihm zuzusehen, wenn er Blödsinn macht."

Dienstag, 1. Januar 2019

Luzifer - das Hörnchen des Monats Januar 2019



Eckdaten des Hörnchens:

  • Name: Luzifer
  • Alter/Geburtstag: ca. ein Jahr und vier Monate
  • Geschlecht: weiblich
  • Farbschlag: Natur
  • Gewicht: unbekannt
  • Herkunft: Züchter
  • Haltung: Innenhaltung
  • Wohnhaft in: Bayern



Zu den Nussgebern:

Luzifer lebt bei Sandra und Michael und ist das erste Hörnchen von den beiden. Da beide in Vollzeit arbeiten, jedoch schichtweise, hat Luzifer flexible Auslaufzeiten, die immer variieren. Am liebsten hat die Dame definitiv Sandra - warum, das ist ihr kleines Geheimnis.


Zur Voliere:
  • Höhe: 200 cm
  • Breite: 150 cm
  • Tiefe: 80 cm

Luzifers Voliere ist von Stefan Haberl (Volierenbau Haberl) gebaut worden und besteht aus Aluminium und Spanholzplatten. Die Voliere an sich hat 270 Euro gekostet. In der Voliere hat sie eine große Buddelkiste mit Chinchillasand, zwei Kloecken, zwei hängende Kokosmüsse, ein Vogelnistkasten, ein hängendes Häuschen aus Stoff, ein Häuschen aus Holz, Holzleitern, Seile, große Äste und mehrere Plattformen zur Verfügung. Ihr Einstreu ist grundlegend normales Streu, oben drauf hat sie Waldboden. Momentan schaut ihr Eigenheim noch etwas spatanisch eingerichtet aus, leider ist eine Erweiterung derzeit nicht möglich, da Luzifer total im Herbstfieber und somit zu aggressiv ist.


Als Nistmaterial nutzt sie Stoffteile aus ihrem hängenden Häuschen, sowie Klopapier und Küchenrolle. Die Voliere steht in einem seperaten Raum, den Luzifer ganz für sich alleine hat, beim Auslauf darf sie aber neben ihrem Zimmer auch im Vorraum, Schlafzimmer und im Wohnzimmer vorbeischauen. Ihre Voliere wird nach Bedarf gereinigt.



Speiseplan:

Luzifer ist eine Feinschmeckerin und frisst nur eine bestimmte Mischung Vogelfutter aus der Tierhandlung, Hörnchenmischungen werden abgelehnt. An Nüssen mag sie Erdnüsse mit Schale, Walnusse geknackt oder angeknackt und auch Cashews und Haselnüsse dürfen es mal sein.

An Obst und Gemüse isst sie einiges, gerne Salatgurke, Karotten, Paprika, Weintrauben, Himbeeren, Blaubeeren oder Wassermelone - es gibt ja immer etwas Neues zu entdecken!

Ihre Proteine bezieht sie von lebenden Mehlwürmern, als Extra zwischendurch gibt es auch mal Leckerlis für Nager aus der Tierhandlung. Ihr Futter wird täglich erneuert und auch beim Auslauf wird geschlemmt.


Charakter des Hörnchens:

Luzifer hält, was ihr Name verspricht: sie ist nicht so einfach einzuschätzen. Sie ist nach Tagesverfassung mal zahm, mal weniger zahm. Manchmal lässt sie sich problemlos streicheln und anfassen, ist ganz lieb. Aber zwischendurch hat sie auch ihre "bösen" Phasen, in denen sie ziemlich zickig ist und auch beißen oder zumindest leicht zwicken würde.


Die Hörnchendame buddelt sehr gerne, sobald Erde gesichtet wird, ist sie sofort am Werk. Gerne versteckt sie auch ihr Futter beim Freigang in der Wäsche oder im Bett. Wenn sie nicht gerade buddelt oder bunkert, geht sie ihrer dritten Lieblingsbeschäftigung nach, dem Essen! Wenn sie dann mal spielt, bevorzugt sie einen großen Stoffknoten. Diesen jagt sie wie einen Fußball, sobald er sich auch nur leicht bewegt oder wegrollt.
Ihr Lieblingsplatz in der Voliere ist die Kokosnuss, in der sich auch ihr Schlafnest befindet. Außerhalb bevorzugt sie eher die Couch und den Hängeschrank, neben dem ein Vorhang ist. Dieser wird wie der Mount Everest bestiegen und dort wird danach natürlich von oben die Aussicht genossen.


Luzifer isst am liebsten Erdnüsse, Sonnenblumenkerne, Wassermelone und Blaubeeren. Womit man ihr fern bleiben kann, ist definitiv Salat und die Ringe aus Pressfutter im Nagefutter. Ihre Mehlwürmer isst sie nach Lust und Laune, mal mehr, mal weniger. Da in ihrer Voliere aber immer eine kleine Schüssel mit Würmern steht, kann Luzifer selbst entscheiden, ob sie einen Mehlwurm essen will oder mal für einen Tag pausiert.


Und natürlich, auch Luzifer fürchtet ihn, den Staubsauger! Und sie scheint Michael nicht so gut zu leiden. Da kann es leider mal vorkommen, das der Arme dann attackiert wird und niemand so genau weiß, warum es so ist.


Das Hörnchen im Frühling/Sommer:

Wenn bei Luzifer der Frühling ausbricht, dann hört man das. Sie zwitschert mal nur minutenweise, aber mitunter auch ganze Stunden. Auslauf bekommt sie wie immer flexibel. Sie steht gegen 6 Uhr auf, macht irgendwann zwischendurch mal ein Mittagsschläfchen und geht zwischen 20 und 21 Uhr zurück in ihr Schlafgemach.


Das Hörnchen im Herbst/Winter:

Auch Luzifer sorgt für den Winter vor und bunkert fleißig Futter. Am liebsten in der Kokosnuss oder der Wäsche der Nussgeber - hier bevorzugt sie ganz klar die Unterwäsche und die Socken.

In der kalten Jahreszeit ist die Dame mit Vorsicht zu genießen, kommt man der Voliere zu nahe, wird sie sehr aggressiv und würde auch definitiv beißen. Sandra und Michael nehmen es gelassen, doch zur Sicherheit für alle ist in der Zeit der höchsten Aggressivität kein Auslauf möglich. Die Voliere wird in dieser Zeit auch nur des nachts gereinigt und das Futter getauscht, sodass es keine Verletzten gibt.

Wenn sie dann die Wintermüdigkeit überkommt, geht Luzifer dieser auch nach. Meist ist sie dann nur drei bis vier Stunden am Tag wach, meist zwischen 10 und 14 Uhr. Es kann aber auch mal sein, das sie nur ein zwei Stunden wach ist, ein kleines Schläfchen macht und dann noch einmal hervor kommt. Ihre letzte Winterruhe ging von November/Dezember bis Februar/März.

In ihrem ersten Winter hat Luzifer auch geruht, war jedoch nicht aggressiv. Ob es auch in den folgenden Jahren zum Winter hin für Sandra und Micheal gefährlich wird, wird die Zeit zeigen.



Amüsantes rund ums Hörnchen:

  • Eigentlich sollte Luzifer Peaches heißen. Da sie aber zwischendurch immer mal frech und sehr mutig war, wurde sie in Luzifer umbenannt - es ist das ganz persönliche Höllenhorn von Sandra und Michael ;)
  • An Spitznamen mangelt es natürlich nicht: neben Höllenhorn wird sie auch mal Luzi, Luzituzi oder Teufelshorn gerufen
  • Beschreibung des Hörnchens in einem Wort: Abenteuerlustig
  • "Mein Streifi hat eine außergewöhnliche Vorliebe für... Topfplanzen! Diese müssen also bei jedem Freigang gesichert oder weggeräumt werden, da sich Luzifer sonst bis ans andere Ende der Welt graben würde."
  • Eine Geschichte aus dem Nähkästchen: "Einmal ist es leider ausgebüchst und hat sich auf den Balkon geschlichen. Es hat sich durch einen kleinen Schlitz an der Balkontüre gequetscht und ist dann leider geflüchtet. Gott sei Dank ist sie überhaupt nicht scheu und wir konnten sie gleich danach wieder einfangen und in Sicherheit bringen."
  • "Wenn es ein Buch oder Film ober mein Streifi geben würde, wäre der Titel 'Straight outta Hell' "
  • Der lustigste Moment mit dem Hörnchen: Luzifer hat sich mal eingebildet, einen dünnen Wasserstrahl zu fangen, bzw. griff ständig danach. Hat aber natürlich nicht geklappt.
Luzifer während des Umzugs auf großer Reise - eine kleine Box kam für sie nicht in Frage ;)


Liebesgrüße:

Sandra: Ich liebe mein Hörnchen, weil es unser kleines Höllenhorn nur einmal auf der Welt gibt. Es ist zwar nicht ganz so verschmust wie manch andere Streifis, aber Dank diesem abtenteuerlustigem Fellnäschen wird einem nie langweilig. :) <3







Samstag, 1. Dezember 2018

Willy - das Hörnchen des Monats Dezember 2018

Eckdaten des Hörnchens:
  • Name: Willy
  • Alter/Geburtstag: 2 Jahre, 10.09.2016
  • Geschlecht: männlich
  • Farbschlag: zimt
  • Gewicht: unbekannt
  • Herkunft: vom Züchter
  • Haltung: Innenhaltung
  • Wohnhaft in: Nordrhein-Westfalen 
 


Zu den Nussgebern:

Willy lebt bei Susanne und Uli und ist für Susanne das sechste Hörnchen, für Uli das dritte Hörnchen. Somit lebt er bei bereits 'alten Hasen'. Willy muss sich die beiden mit keinem anderen teilen, da Uli bereits in Rente ist, hat er auch immer gut Zeit zum Auslauf. Willy hat beide zwar gleich gern, aber er hört besser auf Uli, wenn er zurück in sein Häuschen soll.


Zur Voliere:

  • Höhe: 200 cm
  • Breite: 100 cm
  • Tiefe: 100 cm


Willys Voliere haben Susanne und Uli von einem Schreiner bauen lassen, in seinem eigenen Reich hat Willy unter anderem vier Hängematten, ein Klohaus, ein Grashäuschen und einen Teewärmer! Die Voliere steht im Wohnzimmer, von der er einen Blick in den Hof hat. Von morgens bis abends hat Willy Auslauf im 30 Quadratmeter großem Wohnzimmer. Einmal in der Woche wird ein Teil des Streus gewechselt.


Im Wohnzimmer hat der gestreifte Herr auch einige Habseligkeiten. Auf der Couch hat er eine Spielecke mit Stofftieren und eine Decke für sich, neben der Couch zwei kleine Tischen, auf den ner sich austoben kann. Ansonsten noch Kletterseile, eine Versteckkiste zum Nickerchen machen, diverse gepolsterte Plätze zum Chillen und Nüsse deponieren und auf der Fensterbank auch noch Stofftiere.




Speiseplan:

Die tägliche Ration Futter für Willy beinhaltet drei Esslöffel Hörnchenfutter, eine Mischung aus verschiedenen Nüssen, sowie Blaubeeren und Weintraube, plus zwei andere Obstsorten, die gerade verfügbar sind. Statt Lebendfutter bekommt Herr Horn täglich Babyobst mit milchfreier Spezialnahrung. Nüsse mit Schale reichen Susanne und Uli ihm angeknackt, auch beim Auslauf kann er schlemmen.


Charakter des Hörnchens:

Willy ist ein extrem entspanntes und liebes Hörnchen. Er lässt sich zwar nicht gerne streicheln, hat aber noch nie gezwackt und sucht die Ansprache und genießt Gesellschaft. Er guckt gerne mit seinen Nussgebern Fußball und deckt sein Futter mit Baumwolltaschentüchern ab, die regelmäßig gewaschen werden müssen.


Zu seinem Lieblingsspielzeug gehören definitiv die Stofftiere, mit denen er sich gerne balgt. Wenn er sich nicht mit den Stofftieren befasst, chillt er sehr gerne mit Uli und isst zusammen mit ihm und Susanne Nüsse. Einen festen Lieblingsplatz hat das Hörnchen nicht, er ist immer unterwegs, auf der Voliere, auf der Couch oder sitzend neben Uli am essen.


Willy gehört nicht zu den wählerischen Hörnchen, er hat nicht wirklich ein Hassfutter und falls es mal vor kommt, das er eine Sorte Obst nicht mag, dann schwenken seine Nussgeber einfach auf etwas anderes um.


Staubsauger empfindet auch Willy als zu laut. Außerdem warnt Willy seine Nussgeber durch lautes Pfeifen vor Vögel. Wenn Besuch da ist, der ihm nicht gefällt, verkriecht er sich in sein Schlafhäuschen, ansonsten ist er aber eigentlich sehr neugierig auf Besuch.


Das Hörnchen im Frühling/Sommer:

In der warmen Jahreszeit gibt Willy kein Tönchen von sich. Er ist ein Frühaufsteherhorn und ist bereits morgens um 6 Uhr aktiv. Sein Auslauf beginnt um 7 Uhr und geht bis 17 Uhr - eine ordentliche Zeitspanne! Falls er zwischendurch mal etwas müde wird, geht er aber nicht schlafen, sondern hängt einfach entspannt rum.


Das Hörnchen im Herbst/Winter:

Willy ist ein chilliges Herbsthörnchen. Er sammelt fleißig und verteilt überall Schalen, aber ist nicht aggressiv.


Wenn er sieht das er frisches Obst und Nüsse bekommt, darf man auch an seine Sachen gehen. Aber natürlich behält er einen ganz genau im Auge, das auch ja nichts von seinem Vorrat verloren geht!
Wirklichen Winterschlaf hält er nicht, er geht nur früher ins Bettchen, besonders an trüben Tagen.


Amüsantes rund ums Hörnchen:
  • Susanne und Uli haben gezielt nach einem Namen gesucht, der auf "i" endet, da sie gelesen haben, das Tiere auf diese Laute besonders reagieren. Wenn es mal länger sein darf, rufen sie ihn auch schon mal Willibald
  • Beschreibung des Hörnchens in einem Wort: Chaot
  • "Mein Streifi hat eine außergewöhnliche Vorliebe für... Naanbread vom Inder!"
  • Eine Geschichte aus dem Nähkästchen: "Er imitiert gerne Verhalten: Wenn mein Mann sich auf der Couch lang hinlegt, legt sich Willy daneben auf sein Tischchen, macht sich lang, gähnt und beide dösen."
  • "Wenn es ein Buch oder Film über mein Streifi geben würde, wäre der Titel 'Eine Männerfreundschaft - Willy und Uli' "
  • Der lustigste Moment mit dem Hörnchen: wenn Uli ihm abends ein Gute-Nacht-Lied singt und Willy genau dann am Ende des Liedes in sein Schlafhaus geht - jedes Mal!
  • Der letzte gewogene Wintervorrat wog 1,5 Kilo 
  •  


Liebesgrüße:

Susanne: "Ich liebe mein Hörnchen, weil er ein toller Kerl ist!"

Donnerstag, 1. November 2018

Snoopy - das Regenbogenhörnchen des Monats November 2018

Ein Streifenhörnchen hat natürlich eine wesentlich kürzere Lebensspanne als ein Mensch. So kann es nur für eine gewisse Zeit ein Weggefährte sein, aber der Mensch ist für das Hörnchen sein ganzes Leben lang da. Im folgenden Beitrag könnt ihr von einem Hörnchen längst vergangener Tage lesen und wir bekommen einen Einblick, das auch jemand heute sehr Erfahrenes mit Hörnchen klein angefangen hat und dabei auch Fehler passieren. Doch im Leben gehört es auch dazu, sich Fehler einzugestehen, sich zu verzeihen und der großen Liebe den Raum zu geben, den sie braucht - und die Liebe zwischen Nussgeberin und Hörnchen steht hier ganz klar im Vordergrund!



Eckdaten des Hörnchens:

  • Name: Snoopy
  • Lebenszeit: 1997 bis 2004
  • Geschlecht: männlich
  • Farbschlag: natur
  • Name des Nussgebers: Eva
  • Letzte Ruhestätte: Hessen, im Garten von Evas Eltern


Wie kamen Eva und Snoopy zusammen?

Snoopy war gar nicht geplant - eigentlich sollte ein Hamster einziehen. Für den Hamster hatte Eva einen Käfig gebaut, der 50x50x100 cm maß, also für ein Streifenhörnchen völlig ungeeignet und für einen Hamster auch, wie Eva heute urteilt.
Jedenfalls machte sich Eva dann auf in die Zoohandlung, um den geplanten Hamster zu holen. Dort entdeckte sie Snoopy, in einem winzigen Aquarium und völlig panisch. Der Verkäufer erzählte, das es eigentlich zwei Hörnchen waren, aber eines wäre ihm beim Umsetzen entlaufen.
Es war Liebe auf den ersten Blick und so wählte Eva kein Hamster, sondern das gute alte GU Buch über Streifenhörnchen. Ein oder zwei Tage später holte sie Snoopy völlig unwissend und in falsche Haltung zu sich nach hause. Somit vergingen von der Planung bis zur Anschaffung nur zwei Tage und Eva hatte als Informationsquelle über Hörnchen nichts anderes, als dieses Buch (Internet war da ja noch nicht so nutzbar wie heute). Eva sagt offen, sie war ziemlich uninformiert.



Snoopys Lebensgeschichte:

Eva kann sich nicht mehr genau an den ersten gemeinsamen Tag erinnern, aber Snoopy war panisch, ängstlich und hat sich versteckt. Für beide waren die ersten Stunden wohl sehr aufregend.

Snoopy war ein Hörnchen, das sehr gerne gebunkert hat, aber er mochte ebenso das Chillen und aus dem Fenster schauen. Sein halbes Leben hat er in einem kleinen Ton-Blumentopf geschlafen, welchen Eva noch heute als Erinnerung aufgehoben hat.


Der gestreifte Herr war sehr scheu. Wenn er Auslauf hatte, ist er oft nicht wieder zurück in den Käfig, sondern hat sich hinter Schränken versteckt. Eva war eindeutig seine Bezugsperson, er wurde bei ihr langsam mutiger.


Im Frühling und Sommer war Snoopy aktiv und ein Hörnchen, wie es im Buche steht, ganz klassisch also. Im Herbst und Winter wurde dann fleißig gebunkert, aber er war nie aggressiv. Für mehrere Wochen hat er im Winter geschlafen und kam nicht einmal zum Fressen raus.


Insgesamt war Snoopy ein fittes Hörnchen und entwickelte zum Glück trotz unpassender Volierengröße keine Ticks. Wie jedes Hörnchen hatte aber auch er Angst vor dem Staubsauger. Mit den Jahren wurde er zutraulicher und ruhiger.

Wie bereits erwähnt, war die erste Voliere von Snoopy alles andere als optimal. Sie maß 50x50x100 cm und bot somit nicht den Platz, den er eigentlich benötigte.


Seine zweite Voliere, zuhause bei Evas Eltern, war dann schon etwas größer, mit 100x50x180 cm. Da Eva studierte, pendelte auch Snoopy mit und hatte dann bei Evas Unterkunft im Studium eine weitere Voliere, die 65x65x180 cm maß.
Seine Einrichtung bestand aus Ästen, Seilen, Hängematten, Häuschen, Buddelerde und natürlich seinem Ton-Blumentopf.

Snoopys letzter Tag war nicht absehbar und kam sehr plötzlich. Er war immer gesund, doch wurde er auch immer ruhiger. An einem Tag machte sich Eva Sorgen und besuchte mit ihm den Tierarzt. Leider verstarb Snoopy während der Untersuchung, wahrscheinlich wegen dem Stress. Der Tierarzt versuchte noch ihn wiederzubeleben, leider ohne Erfolg.

Eva bettete Snoopy im Garten ihrer Eltern zur Ruhe, neben dem Familienhund.


Liebesgrüße an Snoopy:

Eva: "Ich habe so viel falsch gemacht mit dir. Dein Käfig war viel zu klein. In deinem ersten Winterschlaf haben wir dich geweckt, weil wir dachten, du bist tot. Du musstest während meines Studiums immer wieder zwischen meinem Studienort und meiner Heimat hin und herreisen und hattest zwei Käfige. Ich würde das heute nicht mehr machen, aber ich glaube für dich war es ok, du hast dich immer sofort ganz normal verhalten. Durch dich bin ich zu den Streifis gekommen und habe seither Streifis (bis auf eine Auszeit von 1,5 Jahren). Ich kann es mir nicht mehr vorstellen, ohne solch einen gestreiften Kobold zu leben, danke, dass du die ganzen Fehler von mir tapfer mitgemacht hast.




Ich vermisse euch alle, die seither mit mir durchs Leben gegangen sind. Snoopy (7 Jahre), Idefix (1,5 Jahre), BamBam (4 Jahre), Pebbles (4 Jahre), Tira (3 Jahre), Chrispy (unbekannt), Snickers (1,5 Jahre) und Opi (9 Jahre).